Erklärung zum Semesterbeitrag für das Sommersemester 2021

Liebe Kommiliton*innen,

uns erreichen in den letzten Tagen viele Nachfragen zum Semesterbeitrag und Semesterticket. Wir können eure Sorgen, euren Unmut und die Nachfragen sehr gut verstehen und möchten euch deshalb ausführlich über die Zusammensetzung informieren und häufig aufkommende Fragen beantworten.

Ein Hinweis vorab: der Beitrag ist für das Sommersemester 2021. Auch wenn sich der Sommer und damit voraussichtliche Lockerungen aktuell weit weg anfühlen, gehen wir aktuell davon aus, dass das Semester ein Hybridsemester sein kann. Wir hoffen also auf mehr Präsenz und weniger Verordnungen, die das Nutzen von ÖPNV, Kulturveranstaltungen, Hochschulsport, Mensabetrieb usw. einschränken. Viele der Leistungen, für die ihr Geld bezahlt und die ihr aktuell leider nicht nutzen könnt, werden unter Auflagen hoffentlich wieder nutzbar sein. 

Für finanziell benachteiligte Studierende oder für Studierende, die durch die Covid19-Pandemie ihren Job verloren haben, gibt es einige Hilfsangebote, die ihr weiter unten findet.

Folgende Fragen werden euch beantwortet:

1. Woraus setzt sich der Beitrag zusammen?

2. Der Semesterbeitrag ist teurer geworden. Wieso?

3. Was passiert mit dem Geld der Studierendenschaft?

4. Wieso muss ich trotz eingeschränktem Hochschulbetrieb und online-Lehre den vollen Beitrag zahlen?

5. Ich bin im Home-Office und nutze das Angebot des ÖPNV viel weniger. Muss ich das Semesterticket trotzdem bezahlen?

6. Das Theater hat geschlossen. Muss ich trotzdem die 1,50€ zahlen?

7. Ich kann aktuell nicht in die Mensa, weil alle Betriebe auf dem Campus geschlossen sind. Muss ich den Sozialbeitrag/Studierendenwerksbeitrag trotzdem bezahlen?

8. Ich bin in einer finanziellen Notsituation und kann den Beitrag nicht oder nicht vollständig zahlen. Was kann ich tun? Wo bekomme ich Hilfe?

1. Woraus setzt sich der Beitrag zusammen?

Für das Sommersemester beträgt der Semesterbeitrag insgesamt 315,87 €, davon 222,87€ für die Studierendenschaft und 93€ für das Studierendenwerk. Die Beiträge setzen sich wie folgt zusammen:

Studierendenschaftsbeitrag:

1. für die studentische Selbstverwaltung mit Ausnahme der Fachschaften 6 €,

2. für die studentische Selbstverwaltung in den Fachschaften 1,28 €,

3. für den Hochschulsport 0,51 €,

4. für die Theater-Flat 1,50 €,

5. für das Semesterticket 209,38€ (davon 151,98 € VRR und 57,40 € NRW-Erweiterung),

6. für den Härtefallausgleich 2,30 €,

7. für das Hochschulradio ElDoradio 0,25 €,8. für MetropolRadRuhr 1,50 €,

9. für die Stadt- und Landesbibliothek 0,15 €.

für den Studierendenwerksbeitrag: 93 €

2. Der Semesterbeitrag ist teuer geworden. Wieso?

Im Vergleich zum Wintersemester ist der Beitrag um 1€ gestiegen, weil der NRW-Anteil des Semestertickets um 1€ teurer geworden ist. Diese regelmäßige Erhöhung ist vertraglich ausgehandelt worden. Eine weitere Erhöhung des Semesterbeitrags hat das Studierendenparlament bewusst vermieden, um die Studierenden in dieser Situation nicht zusätzlich zu belasten.

3. Was passiert mit dem Geld der Studierendenschaft?

Das Geld, das die Studierendenschaft ausgibt, wird vom AStA verwaltet. Jedes Semester wird ein Haushalt aufgestellt, in dem alle Einnahmen und Ausgaben zu finden sind. Der letzte Haushalt wurde im November auf der Sitzung des Studierendenparlaments beschlossen. Falls ihr dazu mehr wissen möchtet, findet ihr hier den Haushalt.

1. für die studentische Selbstverwaltung mit Ausnahme der Fachschaften 6 €, siehe hier: Haushalt

2. für die studentische Selbstverwaltung in den Fachschaften 1,28 €: von diesem Geld können eure Fachschaften Veranstaltungen, Gewinnspiele, O-Wochen usw. finanzieren. 

3. für den Hochschulsport 0,51 €

4. für die Theater-Flat 1,50 €: dieses Geld wird direkt an das Theater weitergegeben, eine Erklärung dazu findet ihr weiter unten.

5. für das Semesterticket 209,38€ (davon 151,98 € VRR und 57,40 € NRW-Erweiterung): dieses Geld wird direkt an den VRR weitergegeben, eine Erklärung dazu findet ihr weiter unten.

6. für den Härtefallausgleich 2,30 €: dieser Beitrag ermöglicht Studierenden in finanziellen Notlagen, einen reduzierten Semesterbeitrag zu zahlen. Mehr dazu hier.

7. für das Hochschulradio ElDoradio 0,25 €: dieses Geld wird direkt an ElDoradioweitergegeben, dem hochschuleigenen Radiosender.

8. für MetropolRadRuhr 1,50 €: dieses Geld wird direkt an MetropolRadRuhr weitergegeben. Mehr dazu hier.

9. für die Stadt- und Landesbibliothek 0,15 €: dieses Geld wird direkt an die Dortmunder Bibliothek weitergegeben. Mehr dazu hier.

4. Wieso muss ich trotz eingeschränktem Hochschulbetrieb und online-Lehre den vollen Beitrag zahlen?

Der Semesterbeitrag beinhaltet kein Geld für Lehre und Studium – die Universität selbst bezahlt ihr damit also nicht. Lehre und Prüfungen finden zwar anders als gewohnt statt, aber werden trotzdem aufrechterhalten. Wir stehen dazu in engem Austausch mit dem Rektorat, um uns für die bestmöglichen Studienbedingungen einzusetzen.

5. Ich bin im Home-Office und nutze das Angebot des ÖPNV viel weniger. Muss ich das Semesterticket trotzdem bezahlen?

Wir wissen alle, dass das Semesterticket aktuell nicht so genutzt werden kann, wie wir es kennen. Der Beitrag muss (bis auf Ausnahmen, die ihr weiter unten findet) jedoch trotzdem gezahlt werden. Wir haben einen Vertrag mit dem VRR, in dem die Konditionen und der Preis festgeschrieben sind. Das gute Preis-Leistungsverhältnis unseres Tickets ist nur möglich, wenn alle Studierenden das Ticket bezahlen.

Das Ticket ist vertraglich nicht explizit für den Weg zur Uni ausgehandelt worden, sondern für die generelle Mobilität der Studierenden und die Anbindung der Hochschule an den öffentlichen Nahverkehr – beides ist weiterhin gegeben.

Zudem hat der VRR sein Angebot nicht so weit eingeschränkt, dass wir auf einen verminderten oder sogar entfallenden Preis hinarbeiten könnten. Das Angebot der Bahn ist zum allergrößten Teil auch während der Pandemie nutzbar und damit erfüllt der VRR alle Vertragsbedingungen. Deshalb müssen auch wir uns an diese halten und jede*r muss den Beitrag zahlen. 

Auch hier noch einmal der Hinweis, dass der Beitrag für das Studium im Sommersemester gezahlt wird. Alle Beteiligten setzen sich dafür ein, dass das Sommersemester mindestens ein Hybridsemester wird. Wenn es die Pandemielage erlaubt, kann also die ein oder andere Bahnfahrt zur Uni wieder nötig werden.

Nun zu den Ausnahmen, die das Ticket nicht oder nur anteilig zahlen müssen:
1.  Du hast bei uns über den Härtefallausgleich die Möglichkeit einen reduzierten Semesterbeitrag zu beantragen, mehr dazu hier: Härtefallausgleich Die Frist für dieses Semester endet am 29.1.
2. In besonderen Situationen (z.B. Praktikum außerhalb NRWs, Beurlaubung, Exmatrikulation) können sich Studierende anteilig den Ticketpreis zurückerstatten lassen: Ticketrückerstattung

6. Das Theater hat geschlossen. Muss ich trotzdem die 1,50€ zahlen?

Ähnlich wie beim Semesterticket haben wir mit dem Theater Dortmund einen Vertrag. Darin ist der Preis festgelegt. Wir stehen mit dem Theater in Austausch und haben für euch erreichen können, dass es feste Kartenkontingente für Studierende bei jeder Veranstaltung gibt, sobald Kulturveranstaltungen wieder möglich sind. Vor der Pandemie konnten eine Woche vor einer Veranstaltung Restkarten reserviert werden. Nun könnt ihr für jede Veranstaltung von dem fest für euch reservierten Kontingent Gebrauch machen. Mehr dazu findet ihr hier: Theaterflatrate

7. Ich kann aktuell nicht in die Mensa, weil alle Betriebe auf dem Campus geschlossen sind. Muss ich den Sozialbeitrag/Studierendenwerksbeitrag trotzdem bezahlen?

Der Sozialbeitrag ist Dein Beitrag, um die Dienstleistungen des Studierendenwerks zu ermöglichen. Darunter fallen nicht nur die Mensen und Cafeterien, sondern auch die Bewirtschaftung der Wohnanlagen und die Beratung zur Studienfinanzierung, vor allem BAföG und Überbrückungshilfe. Auch soziale Angebote wie die Notfallhilfen und die Kindertagesstätte gehören zu den Leistungen des Studierendenwerks. All diese Bereiche sind nach wie vor für Dich da. Was die Hochschulgastronomie angeht, so stehen wir mit den Verantwortlichen in engem Austausch und setzen uns für eine schnellstmögliche Wiedereröffnung ein, sobald dies möglich ist. Wir hoffen, dass dies im April der Fall sein wird. Auch das Studierendenwerk freut sich, sobald es euch wieder in den Mensen begrüßen kann. Genaues erfahrt ihr auf www.stwdo.de.

8. Ich bin in einer finanziellen Notsituation und kann den Beitrag nicht oder nicht vollständig zahlen. Was kann ich tun? Wo bekomme ich Hilfe?

• Du hast bei uns über den Härtefallausgleich die Möglichkeit einen reduzierten Semesterbeitrag zu beantragen, mehr dazu hier: Härtefallausgleich Die Frist für dieses Semester endet am 29.1.

• In besonderen Situationen (z.B. Praktikum außerhalb NRWs, Beurlaubung, Exmatrikulation) können sich Studierende außerdem anteilig den Ticketpreis zurückerstatten lassen: Ticketrückerstattung

•  Falls weitere finanzielle Hilfe nötig wird, gibt es den Hilfsfonds: Hilfsfond

• Außerdem möchten wir erneut auf die Überbrückungshilfe des Studierendenwerks hinweisen: Überbrückungshilfe

Beglaubigungen weiterhin ausgesetzt

Aufgrund der Verlängerung des Lockdowns können wir euch nach wie vor keine Beglaubigungen ermöglichen. Wir hoffen aber, euch diesen Service bald wieder anbieten zu können und halten euch auf dem Laufenden. Bleibt gesund!

📝📝📝

Due to the extension of the COVID-restrictions, we are still not able to authenticate your documents! Hopefully, we’ll be able to offer our services again soon. Stay safe!

AStA-Referent*in gesucht: Referat für Soziales, Diversität und Nachhaltigkeit

AStA-Referent*in gesucht: Referat für Soziales, Diversität und Nachhaltigkeit 

Das Team Soziales, Diversität und Nachhaltigkeit beschäftigen sich mit Themen, die schon im Namen festgelegt sind. Wir suchen eine Person, die sich vor allem mit Themen im Bereich Soziales und Diversität auskennt und sich damit beschäftigen möchte. Aktuelle Themen sind zum Beispiel: 

  • Überbrückungshilfen für Studierende 
  • BAföG 
  • Beschäftigung mit den Melde-/Beschwerdestellen der TU Dortmund
  • Vernetzung mit den verschiedenen AGs und Autonome Referaten

Das Team ist Teil des Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA). Das sind gewählte Referent*innen, die sich in den verschiedensten Themenbereichen um die Belange der Studierendenschaft kümmern. Der AStA bietet Beratungsangebote an und setzt sich mit allen Fragen rund um Studium und studentisches Leben auseinander. Näheres erfährst du auf unserer Website (asta-dortmund.de). 

Deine Aufgaben: 

  • Vernetzung auf dem Campus und außerhalb des Campus, um ein Referat für Diversität zu etablieren 
  • Organisieren von Veranstaltungen für Studierende zu verschieden Sozial-, Diversitäts- und Nachhaltigkeitsthemen 
  • Regelmäßiger AStA-Dienst, bei dem Studierende beraten und unter anderem Dokumente beglaubigt werden 
  • Teilnahme an einer regelmäßigen AStA-Sitzung (wöchentlich) sowie den Sitzungen des Studierendenparlamentes (alle 4-8 Wochen) 

Diese Eigenschaften solltest du mitbringen: Du bist eingeschriebene*r Studierende*r der TU Dortmund, interessierst dich für soziale und nachhaltige Themen im Kontext von Diversität, bringst Eigeninitiative und Ideen mit, wie man das Studium sozialer, nachhaltiger und diverser gestalten kann und bist bereit, dich auf einer Sitzung des Studierendenparlamentes wählen zu lassen. 

Was hast du davon? Wir bieten dir eine flexible Tätigkeit in einem coolen Team, eine ehrenamtliche Aufwandsentschädigung von ca. 400€ und die Möglichkeit, neue Ideen an der Universität umzusetzen. 

Du hast Interesse? Dann schicke bis zum 22.01.2021 eine kurze Bewerbung an diversitaet@asta.tu-dortmund.de

*BIPoC, Menschen mit Behinderung, Menschen mit Migrationshintergrund und Frauen werden bei gleicher Eignung bevorzugt behandelt. 

Freiversuchsregelung wieder ausgeweitet

Wir haben gute Neuigkeiten für euch: Die Freiversuchsregelung aus dem Sommersemester gilt wieder!

„Prüfungen, die im Som­mer­se­mes­ter 2020 oder im Win­ter­se­mes­ter2020/2021 abgelegt und nicht bestanden wer­den, gelten als nicht unternommen. Jeder dieser Freiversuche gilt einmalig in jedem Prüfungsverfahren im Sinne eines weiteren Versuchs (Bonusversuch). Wird die im Bonusversuch unternommene Prüfung nicht bestanden, ergibt sich kein weiterer Bonusversuch.

Der Bonusversuch gilt nicht für Ab­schluss­ar­bei­ten. Über einen Bonusversuch bei weiteren Prüfungsformen – bei­spiels­weisePlanungsentwürfe, Hausarbeiten oder Vorträge – entscheidet der zuständige Prü­fungs­aus­schuss.“

Mehr Infos dazu gibt’s im Corona-FAQ der TU Dortmund.

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We have some good news to share with you:

„exa­mi­nations taken in the summer semester 2020 or in the winter semester 2020/2021 which are not passed are considered as not taken. Each of these bonus attempts counts once in each examination procedure in terms of a further attempt (bonus attempt). If the examination taken in the bonus attempt is not passed, there will be no further bonus attempt.

The bonus attempt does not apply to final written exa­mi­nations/final theses. The responsible examination committee decides on a bonus attempt for other types of exa­mi­nations – for example, planning drafts, term papers or lectures.“

Betriebsferien bis zum 03.01.2021: Wir sind dann mal weg!

(English version below)

…wir verabschieden uns ab heute in die wohlverdienten Betriebsferien und sind ab dem 04.01.2021 wieder in alter Frische für euch da. Das bedeutet, dass unser Büro in diesem Zeitraum geschlossen bleibt und auch auf unseren anderen Kanälen die Erreichbarkeit eingeschränkt ist. Solltet ihr uns also auf Facebook oder Instagram eine Nachricht schreiben, müsst ihr unter Umständen etwas länger auf eine Antwort warten, da sich das Team für Öffentlichkeitsarbeit (und auch alle anderen) erst mal eine Pause gönnt. 

Auch unsere Berater*innen sind erst mal im Urlaub: Die Mieter*innenberatung sowie die Beratung für internationale Studierende beginnen wieder ab dem 04.01., die Frauen*Beratung ab dem 11.01. und die Hilfsfonds-Beratung ab dem 08.01.

Wir möchten euch an dieser Stelle für das Vertrauen danken, das ihr uns in diesem turbulenten, manchmal auch für uns ganz schön anstrengenden und herausfordernden Jahr entgegengebracht habt. Freut euch schon mal auf 2021, es warten schon viele neue spannende Angebote auf euch. Kommt gut durch die Feiertage und bleibt gesund! 🎄💚

🎄🎄🎄

…that’s it for 2020! We’ll be on (well-deserved) holiday break until the 4th of January 2021. This means that our office will be closed and our counselors will also be taking some time off. Tenant consultation and consultation for international students will return on the 4th of January, women’s counseling will be back on the 11th and consultation for our relief fund will be back on the 8th. We’ll also be taking a break from social media (at least we’ll try…), so replies might take a little longer than usual. 

We’d like to thank you for your trust and support throughout this very challenging year. Enjoy the holidays and stay safe!

Auch im Wintersemester 2021: Regelstudienzeit wird ausgesetzt

Zum 01.01.2021 gibt es erneut eine Änderung zur Corona-Epidemie-Hochschulverordnung: Neben der bereits angekündigten Freiversuchsregelung, wird auch die Regelstudienzeit im Wintersemester 2021 weiter ausgesetzt. Das bedeutet zum Beispiel, dass ihr weiter BAföG-berechtigt seid, wenn sich euer Studium ungeplant verlängert.

✨✨✨

The standard period of study will be suspended during the winter semester of 2021 due to COVID-19. If you’re eligible für BAföG, this means that you’ll still be able to receive your student grant if your studies take a semester longer than intended.

Ab dem 16.12.: Beglaubigungen pausiert

Aufgrund der aktuellen Verschärfungen der Corona-Regelungen können wir euch vorerst keine Beglaubigungen mehr ermöglichen.  Wir hoffen aber, euch diesen Service bald wieder anbieten zu können und halten euch auf dem Laufenden. Bleibt gesund!

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Due to the current COVID-restrictions, we are no longer able to authenticate your documents! Hopefully, we’ll be able to offer our services again soon. Stay safe!

Update zum Semesterticket: Mehrfach-Mails und neues Ticket

Wichtige Updates zum Semesterticket!

English information below

Momentan kommt es vermehrt dazu, dass Studierende mehrere Emails vom ITMC erhalten – Entschuldigung dafür. Ihr könnt diese Mails ignorieren und einfach aus einer dieser Mails das neugenerierte Semesterticket herunterladen. 

Und denkt daran, in der TU-App das Ticket einmal zu löschen und dann erneut herunterzuladen. 

Noch verwirrt? Dann gibt es hier noch einmal die Infos aus der Rundmail vom Freitag:

Aufgrund technischer Probleme beim Verkehrsunternehmen DSW21 sind manche Semestertickets falsch ausgestellt worden. Studierende mit diesen Tickets hatten dann Probleme bei Kontrollen im ÖPNV, weil die Tickets ungültig waren. Die DSW21 hat uns mitgeteilt, dass die Probleme behoben worden sind. Um sicher zu gehen, dass alle Studierenden gültige Tickets in der Tasche haben, sollen nun alle Tickets erneuert werden. Deshalb bekommt ihr in den nächsten Tagen nach und nach eine Mail mit einem neuen Ticket zugesandt.

Wer also sein Ticket lieber ausgedruckt mit sich führt, sollte sich das neue ausdrucken und das alte nicht mehr nutzen.

In der App geht das genauso: altes Ticket löschen und neues herunterladen. Das könnt ihr sofort machen. Damit sollte es dann keine Probleme mehr geben.

Wenn es weiterhin noch Fehler beim Scannen des Tickets gibt, könnt ihr über den ServiceDesk das ITMC kontaktieren (service.itmc@tu-dortmund.de).

Falls ihr schon kontrolliert worden seid und aufgrund des nicht lesbaren Tickets ein Bußgeld zahlen musstet oder noch müsst, meldet euch am besten direkt beim zuständigen Sachbearbeiter Herrn Wemhöner von der DSW21 (m.wemhoener@dsw21.de). Das Bußgeld wird dann niedergeschlagen oder zurückerstattet. Dafür braucht Herr Wemhöner euren Bußgeldbeleg, den ihr direkt mitschicken könnt.

***

Currently, there’s an influx of emails by the ITMC to some students. We’re sorry about that, but you don’t need to worry. You can ignore them, just download your public transport ticket from one of them. All of them are the updated, non-faulty ones. 

And don’t forget to delete the ticket from your TU app and redownload it, that way you will also have the updated version digitally. 

Still confused? Last Friday we emailed a newsletter with all the information you need to all students. Check out that Email for clarification. If you are still uncertain, don’t hesitate to send us a message with your question.

Kamera an in Veranstaltungen? Keine Pflicht, aber nette Geste!

Kamera an – freundlich ja, Pflicht nein!

Zum Thema Kamerapflicht in Veranstaltungen gibt es noch keine offizielle Rechtssprechung, es ist also momentan eine Grauzone. Ihr möchtet eure Kamera in Veranstaltungen jedoch nicht anmachen? Damit seid ihr unserer Ansicht nach im Recht! Wir haben sowohl mit unserem Anwalt als auch mit der Hochschulleitung darüber gesprochen und informieren euch deshalb heute dazu:
Jeder Mensch hat das Recht auf informationelle Selbstbestimmung [1]. Damit dürft ihr über eure personenbezogenen Daten bestimmen.

In dem Moment, in dem ihr eure Kamera zum ersten Mal in Veranstaltungen anmacht, erteilt ihr nach Ansicht unseres Anwalts eine konkludente Zustimmung. Wenn ihr eure Kamera also in Veranstaltungen zukünftig nicht mehr anmachen möchtet, müsst ihr diese Zustimmung formell widerrufen. Dabei könnt ihr euch auf das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und Datenschutz berufen. Falls das negative Konsequenzen (wie zum Beispiel den Ausschluss aus der Veranstaltung) haben sollte, meldet euch sofort bei uns! Wir können beraten, vermitteln und im Zweifel auch rechtlich tätig werden. Das Rektorat unterstützt unsere Meinung übrigens.

Es kann also nicht verpflichtend sein, die Kamera anzumachen. Eine nette Geste ist es in manchen Veranstaltungen natürlich trotzdem – denn niemand möchte mit einer Wand aus schwarzen Blöcken sprechen, oder?

[1]
https://www.bpb.de/gesellschaft/digitales/persoenlichkeitsrechte/244837/informationelle-selbstbestimmung

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