Neue Wahlkommission für die Wahl des Studierendenparlamentes 2020 gesucht!

Für die kommende StuPa-Wahl, die voraussichtlich Anfang Juni stattfinden und in diesem Jahr erstmalig – gemeinsam mit dem Senat – online durchgeführt wird, sucht das Präsidium des Studierendenparlamentes noch neue Wahlleiter*innen.

Die Wahlkommission besteht aus 5 Vertreter*innen und 5 Stellvertreter*innen. Logischerweise dürfen diese nicht als Kandidierende zur Wahl antreten.

Die Aufgaben sind unter anderem:

  • Räumliche und zeitliche Abläufe (Ausschreibung, Wählerverzeichnis usw.)
  • Öffentlichkeitsarbeit und Bewerbung der Wahl
  • Organisation der Listen und Kandidierenden
  • Erstellung der Wahlzeitung
  • Umsetzung der aktuellen Wahlordnung
  • Fairness bei der Wahl (Kontrolle der Einhaltung der Regeln und Schlichtung bei Konflikten)
  • Veröffentlichung der Ergebnisse
  • Leitung der konstituierenden (ersten) Sitzung des neuen StuPa bis zur Wahl eines neuen Präsidiums

Die Aufgabenbereiche werden je nach Kompetenz aufgeteilt – so könnt ihr euch beispielsweise um die IT-Administration, das Layout der Wahlzeitung oder die Öffentlichkeitsarbeit kümmern.

Für euren Einsatz als Vertreter*innen erhaltet ihr eine Aufwandsentschädigung in Form einer kurzfristigen Beschäftigung. Die Höhe des Betrags für jede*n einzelne*n legt die Wahlkommission selbst fest, insgesamt werden 4500 € unter fünf Menschen aufgeteilt.

Ihr habt Interesse an der Tätigkeit? Dann kommt am 15.01.2020 um 18:15 Uhr zur StuPa-Sitzung – der Raum wird noch bekanntgegeben. Bei Fragen könnt ihr euch gerne unter praesidium@asta.tu-dortmund.de an das StuPa-Präsidium wenden.

Betriebsferien / Härtefallanträge

Wir machen Betriebsferien! Vom 23.12.2019 bis zum 05.01.2020 ist das AStA-Büro geschlossen. Ab dem 06.01.2020 sind wir dann wieder regulär für euch da.

Am 06.01. beginnt außerdem die Annahmefrist der Härtefallanträge. Solltet ihr aufgrund einer sozialen oder finanziellen Notsituation nicht in der Lage sein, den Semesterbeitrag zu zahlen, können euch durch einen Härtefallausgleich Teile des Sozialbeitrages erlassen werden. Mehr Informationen zum Thema findet ihr auf unserer Seite.

Egal, was ihr an euren freien Tagen so macht: Wir wünschen euch eine erholsame Zeit und einen guten Start ins neue Jahr!

Ab Januar 2020: Abschaffung der Fachsemester-Regelung für studentische Krankenversicherungen

Ab Januar 2020 ist eine Rückkehr in die studentische Krankenversicherung möglich, wenn ihr die bisher zulässige Zahl der Fachsemester überschritten habt. Meldet euch dafür einfach bei eurer Krankenkasse und schickt ihnen eure Immatrikulationsbescheinigung zu.

Für Studierende über 30 gilt nach wie vor, dass die studentische Versicherung mit dem Semester endet, in dem ihr 30 Jahre alt werdet. Allerdings gibt es einige Ausnahmen, in denen eine Verlängerung des Studierendentarifes möglich ist. Das sind u.a.:

– Wehr- oder Zivildienst
– Freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr
– Erlangung der Hochschulzugangsberechtigung auf dem
zweiten Bildungsweg.

Wendet euch für mehr Informationen am besten an eure Krankenkasse!

Stellungnahme: *Keinen Platz für rechten Populismus – AStA der TU Dortmund fordert sofortige Beendigung der menschenverachtenden Aushänge von Professor Krämer*

Der Dortmunder Statistik-Professor Walter Krämer fällt seit einiger Zeit durch verstörende Aushänge in seinem Schaukasten an der TU Dortmund auf. Aktuell finden sich dort u.a. ein Zitat von Adolf Hitler zum Rauchen, eine antimuslimisch-rassistische Äußerung Hans-Olaf Henkels sowie eine geschmacklose Karikatur Greta Thunbergs. Die Universitätsleitung sieht in den Aushängen, die keinen erkennbaren Bezug zur universitären Tätigkeit Krämers aufweisen, bisher kein Problem und verweist auf Satirefreiheit: „Wer Herrn Krämer kennt“, wisse, dass er für seine kritischen Auseinandersetzungen mit Statistiken bekannt sei.

Wir sagen: Wer Herrn Krämer kennt, weiß von seinen Interviews und Stellungnahmen (etwa in der reaktionären Jungen Freiheit), in denen er von „rot-grüne(r) Medienmafia“ oder dem „Krebsgeschwür“ der „Genderpest“ spricht. Begeistert sagte Krämer über die damals neue AFD: „Ich habe die auch gewählt. Vor Hans-Olaf Henkel und Bernd Lucke, den ich seit vielen Jahren gut kenne, habe ich Riesenrespekt. Die haben meine volle Sympathie.“ Vor dem Hintergrund dieser Aussage wird auch deutlich, dass Herr Krämer das aktuelle Zitat von Henkel in seinem Schaukasten nicht ironisch oder als Kritik daran versteht.

Wer Herrn Krämer kennt, weiß auch, dass er erster Vorsitzender des höchst umstrittenen Vereins Deutsche Sprache (Sitz in Dortmund direkt neben dem Campus) ist. Dieser Verein, der bekannt für lächerliche Deutschtümelei und rechte Rhetorik ist, rief zu Semesterbeginn mit einer Flyeraktion an verschiedenen Unis zum juristischen Widerstand gegen „sprachpolizeiliche Genderregeln“ auf (die taz berichtete: „Reaktionäre Rasselbande“).

Und wer Herrn Krämer kennt, weiß schließlich auch, dass er in Dortmund – einer Stadt mit krassem Naziszeneproblem – ohne Abgrenzung nach Rechts („Ich spreche mich auch deutlich gegen die Verunglimpfung der AfD aus.“) mit unermüdlichem Verve eine vermeintliche „rot-grüne Weltverbesserungsideologie“ bekämpft. Dabei vertritt er Positionen, die anschlussfähig an die „neue“ Rechte und völlig unvereinbar mit der TU Dortmund als weltoffene Hochschule sind.

Die TU Dortmund hat keinen Platz für Rassismus und rechten Populismus! Der AStA der TU Dortmund fordert eine sofortige Beendigung der menschenverachtenden Aushänge von Herrn Krämer!

*Linksammlung zur Stellungnahme:*

„rot-grünen Medienmafia“ und „rot-grünen Weltverbesserungsideologie“ in: https://www.statistik.tu-dortmund.de/fileadmin/user_upload/SFB_823/Kraemer/Kraemer/Interviews/Junge_Freiheit_30_11_18.pdf (Abruf: 29.11.19)

„Krebsgeschwür“ und „Genderpest“ in: https://www.pt-magazin.de/de/gesellschaft/aufgespiesst/dringend-gesucht-medizin-gegen-genderpest_jzuy0g9u.html (Abruf: 10.11.19)

Herr Krämer und AFD: „Ich habe die auch gewählt. Vor Hans-Olaf Henkel und Bernd Lucke, den ich seit vielen Jahren gut kenne, habe ich Riesenrespekt. Die haben meine volle Sympathie.“ und „Ich spreche mich auch deutlich gegen die Verunglimpfung der AfD aus.“ in https://www.wiwo.de/politik/europa/walter-kraemer-ich-spreche-mich-deutlich-gegen-die-verunglimpfung-der-afd-aus/10015214-3.html (Abruf: 10.11.19)

Zum Verein Deutscher Sprache: https://www.fr.de/meinung/rechte-sprachkritik-paranoia-antifeministen-13198866.html (Abruf: 10.11.19)

„Reaktionäre Rasselbande“ in https://taz.de/Geschlechtergerechte-Sprache-an-Unis/!5635403/ (Abruf: 10.11.19) und https://www.spiegel.de/geschichte/man-spreche-deutsch-der-kampf-der-sprachpuristen-gegen-fremdwoerter-a-1296689.html (Abruf: 29.11.19)

Zur Deutschtümelei: „Kinder sollen im Herbst gefälligst Dinge mit Laternen machen statt mit Kürbissen.“ in: https://uebermedien.de/7099/die-pegidahaftigkeit-des-vereins-deutsche-sprache/ (Abruf: 29.11.19)