So nicht, VRR – Eine Zusammenfassung des heutigen Abends

So nicht, VRRNach informativen Präsentationen des AStA der FH und TU Dortmund sowie einer Präsentation vom VRR-Vorsitzenden José Luis Castrillo, begann zunächst eine interessante Fragerunde zum Thema Zuverlässigkeit der angebotenen Leistungen in Zusammenhang mit der S-Bahn Linie S1 sowie einer geplanten Taktung und deren Folgen.

 

Sowohl die Studierenden als auch Herr Castrillo und Herr Frittgen (DSW21) argumentierten auf einer meist sachlichen Ebene und es schien als wäre der VRR tatsächlich gesprächsbereit. Herr Castrillo unterstrich in seinen Redebeiträgen auch gerne, dass der VRR immer das Gespräch mit den Studierenden gesucht hat.
Nach gut zwei Stunden Diskurs wurden allerhand wichtige Informationen ausgetauscht. Eine Annäherung war aber noch nicht in Sicht, da seitens VRR immer noch argumentiert wurde, dass eine Erhöhung nötig und sozial gerecht wäre. Die einhellige Meinung der Gäste bestand jedoch fort, dass die vorgelegte außerplanmäßige Erhöhung zu Lasten der Studierenden nicht berechtigt ist.

Während der Diskussion konnten so gut wie alle vom VRR vorgebrachten Gründe, die die angebotene Erhöhung rechtfertigen sollten, von den anwesenden Teilnehmern widerlegt werden.

Ein immer wieder genanntes Argument von Herrn Castrillo, war die Schere zwischen dem Preis des Tickets für Azubis und der Studierenden. Das Azubis ein geregeltes Einkommen haben, Ausbildungsbetriebe das Ticket teilweise mit finanzieren und jeder Azubi die Wahl hat das Ticket zu kaufen (anders als bei den Studierenden die durch das Solidarmodell gezwungen sind das Ticket zu nehmen auch wenn sie es nicht nutzen möchten) wurden vom Vorsitzenden des VRR scheinbar nicht bedacht.
Weiterhin versuchte Herr Castrillo die Erhöhung mit der gestiegenen Nutzung des Semestertickets zu begründen obwohl dazu keine Erhebungen durchgeführt wurden. Herr Catrillo musste das auch eingestehen, einsichtig wollte er dennoch nicht werden und verwies auf die allgemeinen gestiegenen Nutzungszahlen, die aber unserer Meinung nach nicht zu Lasten der Studierendenschaften gehen sollten.

Gründe die gegen eine Erhöhung der Gebühren sprechen, konnten von Seiten der Vertreter für den VRR-Vertrag jedoch nicht schlüssig widerlegt werden.

So kam das Argument auf, dass die Studierendenzahlen der letzten Jahre stark angestiegen sind, während die Nutzung und das Angebot des VRR sich wenn nur marginal verändert haben. Eine gerechtfertigte Ticketerhöhung durch die zusätzlichen Einnahmen müsste damit also längst abgegolten sein.
Herr Frittgen argumentierte dagegen, dass angeblich die zusätzlichen Einnahmen bei den Studierenden nun bei den Schülertickets fehlen würden, obwohl nachweislich nicht alle neuen Studierenden ein Schülerticket besaßen oder zwangsläufig aus dem VRR-Gebiet kommen. Zudem sollte dieser Missstand, wenn er tatsächlich existieren sollte, nicht zu Lasten der Studierendenschaften gehen.
Von der Landes-Asten-Koordinatorin wurde zudem angemerkt, dass der VRR von der Studierendenschaft über 60 Mio. Euro garantierte Einnahmen erhält, die zur Führung des Betriebes notwendig seien und für eine gewisse Zahlungssicherheit sorgen. Am Finanzmarkt müsste solch eine Sicherheit zusätzlich vergütet werden, wird aber vom VRR leider nicht berücksichtigt.
Desweiteren wurde nachgefragt, weshalb nicht gemeinsam mit den Studierenden die Politik für die fehlenden Gelder seitens VRR in Verantwortung gezogen wird. In Hinblick auf die frei werdenden Millionen durch die Übernahme der BAföG-Finanzierung durch den Bund wäre das eine logische Konsequenz zwischen langjährigen Geschäftspartnern.

Eine klare Antwort blieb uns Herr Castrillo auf diese Frage schuldig.

Es stellte sich zudem heraus, dass die Studierendenschaft nicht beteiligt war an der Ausarbeitung des Vertragsvorschlags. Wohl aber Vertreter einer Kundengruppe des VRR, die die Meinung des VRR eines zu günstigen Tickets für die Studierenden teilten. Inwieweit diesen Vertretern das Solidarmodell an den Hochschulen vorgestellt wurde, dass nicht jeder Studierende das Ticket welches er bezahlt wirklich nutzt, ist fraglich.

Nach dem Herr Castrillo auf die Frage in wie weit noch Verhandlungsspielraum besteht keine aussagekräftige Antwort gegeben hatte, wurde die Frage von einem weiteren Fragesteller aufgegriffen.
Nach dem der VRR sich am heutigen Abend „gesprächsbereit“ gezeigt hat, schockierte die Antwort, dass es keine Zugeständnisse und Verhandlungen zu dem Ticket geben wird.

Die zitierte Gesprächsbereitschaft stellte sich also als bloße Werbung für den vorgelegten Vertrag heraus. Eine Verhandlung mit der Studierendenschaft war niemals geplant und man hat uns heute nur vor vollendete Tatsachen gestellt.

Wir finden dieses Verhalten des VRR der Studierendenschaft gegenüber nicht angemessen, da wir einer der größten Geldgeber des VRR sind. Als Vertragspartner sollte man normalerweise davon ausgehen dürfen, dass man miteinander Gespräche führt und dass man auch miteinander verhandelt.
Ob die Taktik des VRR a la „Friss oder stirb“ aufgehen wird, wird sich noch herausstellen.
Da die Frage was passieren wird, wenn alle Studierendenschaften den Vertrag nicht unterschreiben offen geblieben ist, werden wir weiter gemeinsam für einen gerechteren Vertrag einstehen.

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Rundfunkbeitrag (GEZ) – Befreiung

Mit dem neuen Gesetz sind grundsätzlich alle volljährige Bürgerinnen und Bürger ab dem 1. Januar 2013 beitragspflichtig.

Ausführliche Informationen zur möglichen Befreiung findet ihr über folgenden Link:

http://www.rundfunkbeitrag.de/buergerinnen_und_buerger/ermaessigung_und_befreiung/

Ein ausführliches FAQ findet ihr hier:

http://www.rundfunkbeitrag.de/haeufige_fragen/index_ger.html#allg_was_ist_neu_am_rundfunkbeitrag

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So nicht, VRR – Veranstaltung am 20.11. 18 Uhr in der Hauptmensa

Der VRR, in Person des Vorsitzenden José Luis Castrillo kommt am Donnerstag, den 20.11 um 18 Uhr in die Hauptmensa des Studentenwerks, Vogelpothsweg 85. Hier muss Herr Castrillo der in Rahmen der StuPa-Sitzung vom AStA der FH Dortmund eingeladen wurde, Rede und Antwort stehen. Da nicht nur die FH-Studierenden durch die VRR-Ticket Kündigung betroffen sind, freuen wir uns gemeinsam in Kooperation des FH-AStA diese Veranstaltung für euch anbieten zu können und fordern auf auch kritische Fragen zu stellen.

Wenn ihr weitere Informationen zu der Preiserhöhung des VRR haben möchtet, könnt ihr uns auch im Vorfeld jederzeit ansprechen.

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So nicht, VRR

Wie Ihr vielleicht schon aus der Presse erfahren hat, wurde uns das Semesterticket seitens VRR gekündigt. Wir können das Ticket noch bis Ende des Sommersemesters 2015 nutzen. Zwar hat der VRR für die Nutzung des Semestertickets ab dem Wintersemester 15/16 einen neuen Vertrag angeboten, dieser beinhaltet aber natürlich auch neue Konditionen.

Bis zum Jahre 2020 wird der Semesterbeitrag durch die vielen Preissteigerungen ca. 50 € teurer als heute sein. Dies stellt langfristig eine Gefahr für die Studierfähigkeit an der TU Dortmund dar.

Aus diesem Grund möchten sich die ASten (die einen Vertrag mit dem VRR haben) über das LAT vernetzen. Die ASten haben sich geeinigt eine gemeinsame Linie zu verfolgen und weitere Gespräche mit dem VRR zu suchen. Die ASten im VRR-Gebiet haben sich bereits mehrmals getroffen, über den Vertrag des VRR beraten und einen offenen Brief an den VRR verfasst.

Darüber hinaus wurden die Landes-Asten-Treffen-Koordinator*innen (Abk.” LATKO’s”) beauftragt, die ASten gegenüber Verantwortlichen Politikern der Landespolitik zu vertreten.

Wir werden als eure Studierendenvertretung weiterhin alles tun um die massive Erhöhung des VRR Tickets zu verhindern und euch zudem auf dem Laufenden zu halten.

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Der VRR, in Person des Vorsitzenden José Luis Castrillo kommt am Donnerstag, den 20.11 um 18 Uhr in die Hauptmensa des Studentenwerks, Vogelpothsweg 85. Hier muss Herr Castrillo der in Rahmen der StuPa-Sitzung vom AStA der FH Dortmund eingeladen wurde, Rede und Antwort stehen. Da nicht nur die FH-Studierenden durch die VRR-Ticket Kündigung betroffen sind, freuen wir uns gemeinsam in Kooperation des FH-AStA diese Veranstaltung für euch anbieten zu können und fordern auf auch kritische Fragen zu stellen.

Wenn ihr weitere Informationen zu der Preiserhöhung des VRR haben möchtet, könnt ihr uns auch im Vorfeld jederzeit ansprechen.

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Sozialberatung fällt aus

Leider fällt am 17.11. die Sozialberatung aus.

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Spieleabend – Erinnerung

Am Montag den 17.11. um 18 Uhr findet wie gewohnt der AStA Spieleabend im Haus Dörstelmann statt.

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Vier Tage Streik bei der Bahn (6. bis 10. November) – Erstattung

Vier Tage soll der Personenverkehr bestreikt werden. Am frühen Donnerstagmorgen von zwei Uhr bis zum Montagmorgen um vier Uhr. S-Bahn Fahrer sollten sich daher schon frühzeitig nach einer Alternative umschauen. Als Besitzer des NRW-Tickets habt ihr bei einer Zugverspätung von über 60 Minuten, Anspruch auf eine Pauschalzahlung von 1,50€. Eine Auszahlung bei der Bahn ist erst ab 4€ möglich, ihr müsst daher die Belege über die Verspätungen sammeln. Mehr Informationen und ein Übersicht über die Formulare der einzelnen Unternehmen findet ihr hier.

Die gesetzlich geregelte Mobilitätsgarantie, bei der ihr bei mehr als 20 Minuten Verspätung ein alternatives höherwertiges Verkehrmittel in Anspruch nehmen könnt ist ausgeschlossen, da folgende Fälle von der Regelung ausgenommen sind: Streik, Unwetter, Naturgewalten, Bombendrohungen.

Weitere Informationen zu euren Fahrgastrechten findet ihr auf unserer Seite für Fahrgastrechte.

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Tag der offenen Tür am 25.10.

IMG_20141025_140144Wir laden euch alle herzlich dazu ein, uns am Tag der offenen Tür an unserem Stand zu besuchen. Selbstverständlich öffnen wir unsere Türen auch in unseren Räumlichkeiten in der Emil-Figge-Straße 50.

Zusätzliche Informationen und das Programm zum Tag der offenen Tür 2014 befinden sich hier.

Update: 26.10. Weiterlesen

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Neueröffnung des AStA-Copyshops

IMG_20141021_111822Der Umbau des Copyshops ist endlich abgeschlossen. Durch eine Neustrukturierung des Copyshop Grundriss, können wir euch nun 6 statt der bisherigen 3 Rechner zum Druckmanagement anbieten, um lange Warteschlangen zu vermeiden. Außerdem konnten wir den Copyshop heller und insgesamt gemütlicher einrichten.

 

Wir hoffen der neue Copyshop gefällt euch genauso gut wie uns. Wir freuen uns auf euren Besuch. Weiterlesen

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WLAN-Abdeckung auf dem Campus

Der AStA hat sich unter anderem als Ziel für die kommende Legislaturperiode vorgenommen, Funklöcher auf dem Campus zu finden, um die WLAN-Abdeckung auf dem Campus zu verbessern. Wir haben uns daher mit den zuständigen Personen des ITMC getroffen und eine Lösung erarbeitet.

Solltet ihr einen Raum oder Bereich in einem Gebäude auf dem Campus finden, in dem ihr kein WLAN-Empfang habt, dann nutzt das WebSelfService (Registrierung notwendig / http://hdx1.itmc.tu-dortmund.de:8081/selfservice/ ) des ITMC-Service Desk. Wichtig ist, dass ihr folgende Informationen angebt: Gebäude, Raum, Device, Uhrzeit Weiterlesen

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