Zur Situation der Germanistik-Studiengänge

20. April 2026

Als AStA der TU Dortmund sehen wir uns in der Verantwortung, Studieninteressierte ehrlich über die aktuellen Studienbedingungen zu informieren. Vor diesem Hintergrund können wir derzeit ein Studium der Germanistik an unserer Universität nur eingeschränkt empfehlen.

Diese Einschätzung basiert nicht auf einzelnen negativen Erfahrungen, sondern auf Problemen, die sich seit längerer Zeit durch den Studienalltag ziehen. Dazu gehören vor allem eine unzureichende finanzielle Ausstattung, organisatorische Schwierigkeiten und insgesamt angespannte Arbeitsbedingungen innerhalb der Fakultät. In der Summe wirkt sich das deutlich auf die Qualität von Lehre und Studium aus.

Konkrete Auswirkungen auf das Studium

Für Studierende zeigt sich die Situation vor allem in fehlender Planbarkeit. Das benötigte Kursangebot kann häufig nicht in ausreichendem Umfang bereitgestellt werden. Das führt dazu, dass Pflichtveranstaltungen teilweise über mehrere Semester hinweg nicht besucht werden können. Ebenfalls treten bei der Koordination von Prüfungen erhebliche Probleme auf, sodass oftmals die nachgefragten Termine und Plätze nicht bereitgestellt werden können.

Die Folge: Studienverläufe verzögern sich. Nicht, weil Studierende schlecht planen, sondern weil schlicht die Angebote fehlen. Diese strukturell bedingte Verlängerung des Studiums ist für viele eine erhebliche Belastung.

Auch die Betreuungssituation ist angespannt. Verlässliche Ansprechpartner*innen, klare Strukturen und eine gute fachliche Begleitung sind im Moment nicht immer gegeben, obwohl genau das für ein funktionierendes Studium zentral wäre.

Kommunikation als zentrales Problem

Ein wesentlicher Faktor ist die mangelnde Kommunikation. Innerhalb der Lehrstühle kommt es immer wieder zu unklaren Zuständigkeiten und fehlender Abstimmung. Gleichzeitig erreichen Informationen Studierende und auch uns als Studierendenvertretung oft verspätet, unvollständig oder gar nicht.

Rückmeldungen bleiben aus, Prozesse ziehen sich unnötig in die Länge. Das verschärft viele der bestehenden Probleme zusätzlich, selbst dort, wo eigentlich Lösungen möglich wären.

Strukturelle Hintergründe

Die aktuelle Situation ist kein Zufall, sondern Ausdruck grundlegender struktureller Probleme. Seit geraumer Zeit fehlt es an ausreichenden Ressourcen, um ein stabiles und vollständiges Studienangebot sicherzustellen. Gleichzeitig werden notwendige Veränderungen nur sehr zögerlich umgesetzt.

Kritisch sehen wir in diesem Zusammenhang auch die Rolle des Dekanats. Aus unserer Sicht fehlte es bislang an klaren Maßnahmen und ausreichender Unterstützung, um die Situation spürbar zu verbessern. Das Rektorat hat die strukturellen Probleme erkannt und verspricht Interventionen. So werden unter anderem Studien- und Prüfungskoordination durch das Rektorat übernommen.

Unser Engagement – und wo es an Grenzen stößt

In den letzten sieben Monaten haben wir intensiv versucht, gemeinsam mit allen Beteiligten Lösungen zu erarbeiten. Dazu gehörten zahlreiche Gespräche, die Begleitung von Prozessen und die Einbringung von Vorschlägen zur Entlastung der Situation.

Trotz dieses Einsatzes müssen wir feststellen, dass sich an den grundlegenden Problemen bisher wenig geändert hat.

Unsere Einschätzung

Ein Studium braucht verlässliche Rahmenbedingungen und eine gewisse Planungssicherheit. Beides sehen wir in der Germanistik an der TU Dortmund derzeit nicht ausreichend gegeben. Aufgrund dessen begrüßen wir die Intervention des Rektorats. Gleichzeitig ist die Situation dynamisch, sodass wir nicht hinreichend beurteilen können, inwiefern die Studierbarkeit der Germanistik gewährleistet sein wird.

Außerdem halten wir es für wichtig, Studieninteressierte offen über die Situation zu informieren und momentan die Aufnahme eines entsprechenden Studiums nur eingeschränkt zu empfehlen. Gleichzeitig arbeiten wir weiter daran, dass sich die Bedingungen verbessern – mit dem Ziel, die Empfehlung künftig wieder uneingeschränkt aussprechen zu können.

Comedy Night im AudiMax

Wann? 09. April 2026 ab 18:45 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr)
Wo? AudiMax TU Dortmund

Freut euch auf einen Comedy Abend im AudiMax mit vielen bekannten Comidians: Jana Jansen, Marvin Hoffmann, Julia Brandner, Yorick Theide und Josepha Walter. Moderiert wird der Abend von Nils Fenske. Der Eintritt frei für Studierende. Getränke können bei uns käuflich erworben werden.

Lastenfahrrad (LAStA)

Gruppen der Studierendenschaft (Fachschaften, AGs, autonome Referate, usw.) können bei uns ein elektronisch betriebenes Lastenfahrrad ausleihen. Hierzu bucht ihr das LAStA im Buchungsystem: hier.

Ist die Buchungsbestätigung erfolgt, kann das LAStA während unserer Öffnungszeiten abgeholt werden.
Bevor es richtig los gehe kann, muss zur eigenen Sicherheit eine Proberunde auf den Campusgelände absolviert werden.

Kein verleih an Privatpersonen!
Schäden müssen dem AStA umgehend gemeldet werden!

Stellenanzeige: Berater*in für Soziales

Gesucht wird eine Sozialberaterin

Der allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der TU vergibt zum 01.03.2026 eine unbefristete Stelle als Sozialberater*in.

Die Sozialberatung umfasst im Wesentlichen folgende Aufgaben:

  • Beratungen in den Bereichen
  • Studienfinanzierung und -organisation
  • Sozialleistungen
  • studentische Erwerbstätigkeit
  • Erstellung, Aktualisierung und Bestellung entsprechender Informationsmaterialien
  • Kommunikation mit Beratungsinstitutionen der Universität oder anderen Behörden
  • Eigenständige Bewerbung der Sozialberatung

Wünschenswert sind:

  • Bereitschaft auf die Probleme Studierender einzugehen
  • selbständiges Arbeiten
  • Erfahrungen in der Beratungstätigkeit (aber nicht Voraussetzung)
  • Kenntnisse im Sozial- und Arbeitsrecht für Studierende (aber nicht Voraussetzung)

Die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit beträgt 6 Stunden. Diese verteilt sich in der Regel auf 4 Stunden feste Beratungszeit in der Woche und 2 Stunden für Vor- und Nachbereitung. Die Entlohnung richtet sich nach dem TVL (ca. 15,85 Stunde).

Die Bewerbung sollte ein paar Worte zu deiner Person, sowie deiner Qualifikation und einen Lebenslauf enthalten.
Die Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 16.02.2026 dem AStA vorliegen.

Menschen mit Behinderung, PoC oder Migrationsgeschichte werden bei gleicher persönlicher und fachlicher Eignung bei der Einstellung bevorzugt berücksichtigt. Frauen werden nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes NRW bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt.

Richtet eure Bewerbung an:

AStA TU Dortmund, Emil-Figge-Str. 50, 44227 Dortmund
oder per Email an: lmauve@asta.tu-dortmund.de

Stellenanzeige: Referent*in für Nachhaltigkeit und Mobilität

Wir suchen: Referentin für Nachhaltigkeit und Mobilität

Lust auf ehrenamtliche Tätigkeit n der Hochschulpolitik? Wir suchen dich!

Deine Aufgaben:

  • Vertretung der Interessen der Studierenden innerhalb und außerhalb der Universität
  • Durchführen und Planen von nachhaltigen Projekten an unserer Universität
  • Einsetzen für eine nachhaltige Universität und Studierendenschaft

Das solltest du mitbringen:

  • Grobes Wissen über die Studierendenschaft
  • Interesse an Nachhaltigkeit und Mobilität
  • Interesse an politischer Arbeit

AStA-Referentinnen werden durch das Studierendenparlament gewählt und erhalten eine Aufwandsentschädigung.
Der Aufwand beträgt circa 10 Stunden die Woche.

Wenn du Interesse hast, melde dich gerne mit einer kurzen Bewerbung bei vorsitz@asta.tu-dortmund.de
Wir freuen uns auf deine Bewerbung.

Statement und Hilfe bezüglich der Situation in Iran

Nachdem massive Proteste erneut zu Recht die iranische Regierung erschüttert hatten, reagierte das Regime mit der Abschaltung des Internets, massiver Gewalt, Verhaftungen und Hinrichtungen.
Wir teilen die Sorgen derjenigen, die um ihre Familien und Freunde fürchten.
Unsere Solidarität gilt allen Menschen im Iran, die für eine selbstbestimmte Zukunft kämpfen, und all denen, die vor dem Regime fliehen mussten.

Hier sind einige Angebote auf dem Campus, die Euch helfen können:

Veranstaltung organisiert von der Psychologischen Beratung und dem International Office:

Dienstag, 27. Januar 2026
14:00 Uhr bis ca. 15:30 Uhr
IBZ (Emil-Figge Str. 61); Seminarraum 2/3.

Oder nutzen Sie die individuellen psychologischen Beratungsgespräche (weitere Informationen hier).
Darüber hinaus bietet das Studierendenwerk Dortmund ebenfalls psychologische Beratungsgespräche an (weitere Informationen hier).

Schwere psychische Belastungen können ein Grund für die Ausstellung eines ärztlichen Attests sein, das Euch von der Teilnahme an Prüfungen befreit.
Behaltet Euren akademischen Fortschritt im Hinblick auf Ihre Aufenthaltsgenehmigung im Auge.

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